IMPORTED TRADITION

Ausstellungsansicht Museum Bruder Klaus Sachseln (2011)

Ein Foto von einem Mädchen in Obwaldner Tracht, ein Bild von Verwurzelung in lokalen Traditionen. Doch es wurden die Herkunftsländer der Textilien für die Tracht deklariert: Es sind elf Nationen. 
Das Werk Imported Tradition aus dem Jahre 2011 thematisiert den heutigen Neokolonialismus, welcher subtile Formen angenommen hat und zeigt am Beispiel der Obwaldner Tracht, dass auch die Schweiz ihre Mitverantwortung trägt. 
Die Strategien multinationaler Konzerne und der Banken kann man als Neokolonialismus einstufen.
Die Fragen nach der Tradition und der Vermittlung von „Schweizer Werten“, die das Trachtenwesen prägen, stehen im Widerstreit zur Globalisierung und zu den aus dem Ausland importierten Materialien für die Tracht.

Verwurzelung in lokalen Traditionen. Doch es wurden die Herkunftsländer der Textilien für die Tracht deklariert: Es sind elf Nationen. 
Das Werk Imported Tradition aus dem Jahre 2011 thematisiert den heutigen Neokolonialismus, welcher subtile Formen angenommen hat und zeigt am Beispiel der Obwaldner Tracht, dass auch die Schweiz ihre Mitverantwortung trägt. 
Die Strategien multinationaler Konzerne und der Banken kann man als Neokolonialismus einstufen.
Die Fragen nach der Tradition und der Vermittlung von „Schweizer Werten“, die das Trachtenwesen prägen, stehen im Widerstreit zur Globalisierung und zu den aus dem Ausland importierten Materialien für die Tracht.

(Referenzwerk auf Hugo Schuhmachers Werk „Freiheit“, 1971)